Zahlen, Daten, Fakten: Die Statistik sagt vieles aus über den 33. Wandertag des SV Gelb-Weiß Elliehausen am Sonntag, 22. April 2018. 228 Starter, große Gruppen und viele Einzelwanderer, Teilnehmer von 6 Monaten bis 86 Jahre.

Wer einen Wandertag veranstaltet, sollte früh aufstehen und parat sein. Um 7.20 Uhr war Otfried Mühs aus Gandersheim, startend für die Wandergruppe Denkershausen, bereits bei der Anmeldung in der Villa Rückhand, kaum dass die Unterlagen bereit standen. Und er war schnell unterwegs, denn er absolvierte die Strecke als Läufer, der dann auch die Dusche unten im Gebäude nutzte.

Die Wanderer benötigten natürlich mehr Zeit. Das letzte Paar ging kurz vor 11 Uhr auf die Strecke und erlebte so natürlich die Siegerehrung kurz nach 12 Uhr nicht mehr mit. Aber Grill und Fußballhäuschen waren bis 15.30 Uhr aktiv besetzt. Viel Kaffee und noch mehr Kaltgetränke wurden ausgeschenkt. Die Tortenpracht war zwar kleiner als bei „Wandern mit andern“, aber ganz, ganz viele Elliehäuser und insbesondere Elliehäuserinnen hatten Kuchenkreationen gespendet, so dass manche noch zuhause genossen werden konnten.

Zurück zu den Aktiven, von denen der weitaus überwiegende Teil aus der näheren und weiteren Umgebung kamen. Wie gewohnt recht früh am Start, und doch mit der weitesten Anreise waren 10 Starterinnen und Starter aus Bleicherode in Thüringen. Stark vertreten die Eichsfelder, aber auch Gruppen aus der unmittelbaren Umgegend wie Holtensen und Esebeck. Besonders begrüßt wurde ein Duo aus Eberhausen, eine erste Wiederannäherung mit einer Wandergruppe, die noch vor Jahren regelmäßig die größten Teilnehmerzahlen mobilisierte, mit Elliehausen aber immer noch etwas fremdelt. Unsere Arme sind offen für euch. Bemerkenswert die Zahl von 21 Einzelstartern, davon etliche auch aus dem Veranstalterort, junge Familien und zwei Teenager mit Hündchen. Das ist ein Zeichen, dass hoffentlich noch mehr Nachwuchs den Zugang zum Wandern findet.

Mit dem kleinen Ort Bollensen, sonst eher bekannt durch die Blaskapelle, stellte die größte Gruppe. eine Wandergruppe mit 22 Aktiven. Entsprechend groß war der Jubel bei der Siegerehrung, bei der es in Elliehausen neben der Urkunde auch immer noch eine Flachgeschenk-Anerkennung gibt. Jeweils 17 Wanderer kamen aus Sudershausen und Tiftlingerode. Mit 15 Aktiven verpasste Rhumspringe knapp die „Medaillenränge“. Die weiteren zweistelligen Gruppen: Holtensen, Sievershausen und Gieboldehausen je 13, Sollingfreunde 11, Steina 10. Weiter folgten Dransfeld 9, Krebeck 8, Immingerode 6, ebenfalls 6 Starter gab es für Waspo Göttingen, Esebeck 5, Eberhausen, Schoningen, Pattensen, Reyershausen je 2, Denkershausen 1.

Traditionell werden die Elliehäuser Vereine/Gruppierungen immer noch mal extra gewertet. Die Gruppe „Wilde Reiter“ prägte nicht nur mit 10 Erwachsenen plus drei Kindern die Szene, sondern auch durch ihren Gesamtauftritt. Ihre bewusst gesellige Tour war auch dadurch geprägt, dass sie schon nach kurzer Zeit von den Junggesellen (Gruppenstärke 5) überholt wurden. Beide Trupps hatten viel Spaß, und auch noch am Ziel fand sich eine entsprechende Fortsetzung. Eher in kleinsten Gruppen waren diejenigen unterwegs, die sich für den Veranstalter Gelb-Weiß eingeschrieben hatten, und so war am Ende etwas überraschend Platz 2 der internen Wertung erreicht. Ein Einzelwanderer startete für Eintracht Elliehausen. Bemerkenswert aber die Zahl von 21 Einzelstartern, davon ein Viertel aus dem Veranstaltungsort. Bei allem guten Willen bleibt festzustellen, dass der Wandertag keine Veranstaltung ist, die unter den Elliehäuser Vereinen eine große Resonanz findet. Schade eigentlich. Immerhin fanden im Anschluss noch etliche aus dem Ort den Weg zum Abschlussfest am Harrenacker.

Regelmäßig werden auch Einzelteilnehmer extra erwähnt, nämlich wer besonders erfahren und besonders jung ist und auf eigenen Beinen die Strecke bewältigt. Allerjüngste beim Wandertag 2018 war ein fünfmonatiges Baby im Tragesitz. Zwei vierjährige Jungen aus Rhumspringe und Bollensen (Lars) wurden als jüngste aktive Wanderer geehrt. Alle Kinder erhielten übrigens eine kleine Süßigkeit. Der 86-jährige Karl-Heinz Berendt aus Holtensen wurde mit einer Flasche Sekt bedacht, er war unter einigen Senioren derjenige mit dem höchsten Lebensalter.

Bleibt noch die Altersfrage. Wanderer sind im allgemeinen und waren auch bei Gelb-Weiß eher im gesetzten Alter. Aber wenn die Sonne lacht und die ‚Temperaturen angenehm sind (weder zu kühl noch zu heiß) dann sind auch jüngere Familien zu bewegen.

Wer das regelmäßig mitmachen möchte, hat dazu bei GWE-Wandern viel Gelegenheit. Ansprechpartner und Termine finden sich hier im Internet.

 

 

33. GWE-Wandertag: Zahlen, Daten, Fakten